IMPULS – Reli-Projekt der 7. – und 8.-Klässler – „Synagoge und jüdisches Museum“
Das Judentum – woraus das Christentum gewachsen ist…
Alle zwei Jahre wartet ein Highlight auf unsere Jugendlichen: Nachdem sich die Jugendlichen bereits im 6. Schuljahr intensiv mit dem jüdischen Glauben, mit ihren Traditionen und Gewohnheiten auseinandergesetzt haben, durften sie – nun in der Oberstufe – selber einen Besuch machen. Zwei Führungen standen auf dem Programm. Zuerst im jüdischen (dem ersten in der Schweiz!) Museum, anschliessend in der Synagoge. Das rote Zimmer zeigt uns die vier grossen Stationen im Leben eines jüdischen Menschen. Auch der Sabbat ist dort ein grosses Thema und natürlich auch die diversen jüdischen Feste, beginnend mit Jom Kippur, ihrem besinnlichen Neujahrsfest.
Im Nebenzimmer geht es um die denkwürdige Geschichte der jüdischen Menschen, vor allem in der Schweiz. Es ist schon ausserordentlich, was jüdische Menschen alles über sich ergehen lassen mussten im Laufe der Geschichte. Auch hier bei uns in der Schweiz. Die junge schweizerische Judaistik-Studentin mit Berner Akzent erklärte alles wunderbar – herzlichen DANK!
Die Synagoge anschliessend – ein ganz besonderes Juwel! Gilbert Goldstein zeigt leidenschaftlich und gekonnt und kompetent die verschiedenen Tora-Rollen. Er öffnet den Toraschrein – und einige Jugendliche durften sogar eine über Massen kostbare Tora-Rolle in Händen halten. Eine Tora-Rolle kann bis 40 kg schwer sein und darf keinen einzigen Fehler aufweisen. Eindrückliche Zahlen! Er erzählt von der Entstehung und vom Wert dieser Torah. Wie sie eingesetzt und verwendet wird. Wann und in welchen Abständen daraus vorgelesen wird, natürlich in der hebräischen Ursprungs-Sprache. Im Nu sind diese beiden Führungen vergangen; und was mir besonders gefallen hat: dass unsere Jugendlichen sehr neugierig und interessiert dabei waren. Solche Begegnungen sind für den Frieden auf dieser Welt unglaublich wertvoll. Vielen Dank! Danke auch den Begleitpersonen Claudia Ritter, Christine und Roger Vökt und Kathrin Thommen von Ormalingen.
Claudia und Daniel Hanselmann




