Nach zwei Jahren war es wieder mal so weit: Die Impuls-Jugendlichen kamen in den Genuss einer spannenden Führung durchs Basler Münster.
Das heisst: vor allem rundherum: sie durften an der Aussenwand an der bröckelnden Fassade Figuren und Dinge suchen, um anschliessend darüber Fragen zu beantworten. Besonders brisant: Die fröhlich-lächelnde Figur direkt oben am Eingang beim Hauptportal… war nicht eine fröhliche Frau, sondern der Teufel. Auf der Rückseite der Figur konnte man all die «satanischen» Attribute entdecken: Kröten, Schlangen, etc. Aussage: Der Teufel kommt selten so zum Vorschein, dass man ihn sofort erkennen kann. Im Gegenteil: heimtückisch und doppelbödig. Wir entdeckten den Georg mit dem Drachen und den Martin, der seinen Mantel zerschneidet, ein riesengrosses Glücksrad (Lebensrad), die vier Evangelisten in verschiedensten Varianten (Engel, Löwe, Adler und Stier). Auf der Pfalz entdeckten wir die alten Grundmauern der Krypta. (Einige gingen nach der Führung noch hinunter in die Krypta.) Im Innern des Münsters durften wir Platz nehmen auf dem uralten Chorgestühl und… wir lernten, woher das Sprichwort kommt: «Halt die Klappe».
Am Schluss der Führung von Britta Pollmann, die das sehr gekonnt und souverän machte, durften wir hoch hinauf auf die sehr hohen Georgs- und Martins-Türme – die Aussicht: phänomenal! Vielen herzlichen Dank an alle! Einmal mehr ein sehr eindrücklicher Anlass – wir haben neue Impulse bekommen.
Daniel Hanselmann




