Unsere Konfirmationen am 28. April in der Kirche Maisprach
hinten, v.l.n.r.: Laura Kaufmann, Nalani Jauslin, Elene Nickell, Pfr. Daniel Hanselmann, Jolina Lienhard, Ivan Steiger, Lyel Leuenberger
vorne, v.l.n.r.: Alenia Wissler, Lea Hänni, Lea Schaub, Thierry Marchon, Nicolas Jermann
Photo: Christoph Baader
Die Sommervögel baumelten an den herabhängenden Leuchtern. Ja, vor einiger Zeit waren sie getauft worden, unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden. Und an eben diesem Tage sagten sie JA zu ihrer Taufe. Das bedeutet die Konfirmation im eigentlichen Sinne. Dafür unternahmen sie eine überwältigende «Zeitreise». So lautete das Motto dieses Jahr. Drei Konfirmandinnen führten uns in die Steinzeit, in die Zeit der Römer und ins graue Mittelalter. Sie begannen zu diskutieren, woher der Mensch und die ganze Schöpfung her stamme. Natürlich waren sie sich nicht einige. Auch wir heute ja nicht. Was heisst das Credo «Gott hat die ganze Welt und das Universum geschaffen.» Was heisst das wirklich? Ist uns bewusst, dass das bedeutet, dass wir sorgfältig mit der uns geschenkten Schöpfung umgehen müssen? Dass wir Verantwortung zu tragen haben? Jede und jeder einzelne der Konfirmand*innen gab sein Bestes, musikalisch, theatralisch, wortgewandt und vielfältig. Herzliche Gratulation! Und so kam es gegen Schluss zur eigentlichen Konfirmation, wo alle elf einen möglichst passenden Konf.Spruch erhielt. Auch das Wetter machte mit. Natürlich blieben wir nicht in der Vergangenheit stehen. Der 28. April bedeutete die Gegenwart, und der Ausblick in die Zukunft verheisst…. hoffentlich viel Gutes, Gefreutes. Am 27. Mai bekamen die Konfirmand*innen ihre Urkunden mit dem Gruppenfoto der Klasse. Und nun geht es darum, die Zukunft in die eigenen Hand zu nehmen…
Mit Hilfe von Sketches, Gedichten, Gedanken und Liedern sind die elf Konfirmand*innen in verschiedene Zeitepochen gereist. Haben versucht zu verstehen, einzuordnen. Und vielleicht haben sie auch gespürt, dass Kirche ihnen zur Seite stehen kann, wenn es darum geht, auf ihrer Lebensreise bergab und bergauf zu wandern – auf ihrer spirituellen Lebensreise. Gott segne sie dazu. Jeden Tag wieder neu. Denn dies steht auch auf ihrer Urkunde: Niemand kann aus der unendlich gütigen Hand Gottes fallen. Auf gar keinen Fall.
Daniel Hanselmann




